STATEMENT
| Katharina Jensen MdL: | |
| Wichtige Fragen der Küstenfischerei bleiben weiter offen |

Friesland/Hannover. „Es ist richtig, dass die Landesregierung nach dem Fischereidialog einzelne Anpassungen an den Gebietsvorschlägen vorgenommen hat”, sagt die CDU-Landtagsabgeordnete für Friesland Katharina Jensen. „Für die Küstenfischerei im Wangerland bleiben die entscheidenden Belastungen jedoch bestehen. Jetzt muss das Gesetzgebungsverfahren zeigen, ob die offenen Fragen der Fischer tatsächlich beantwortet werden.”
Zwar seien die Gebietsvorschläge nach den Gesprächen in einzelnen Bereichen noch einmal verändert worden. Gleichzeitig hätten die Vertreter der Küstenfischerei deutlich gemacht, dass viele Fragen weiterhin offen seien und nun im parlamentarischen Verfahren geklärt werden müssten. Positiv sei, dass es im Jadebusen mit der Freihaltung des Jadefahrwassers und einer Verschiebung des Gebietsvorschlags nach Osten eine leichte Verbesserung gegeben habe. Für die Küstenfischerei im Wangerland hätten die vorgenommenen Anpassungen keine grundlegende Entlastung gebracht. Die Vertreter der Küstenfischerei hätten sich konstruktiv in den Dialog eingebracht und zahlreiche Hinweise und Vorschläge unterbreitet. Jetzt komme es darauf an, dass sich diese auch im Gesetzgebungsverfahren wiederfänden und die berechtigten Anliegen der Fischer berücksichtigt würden.
„Unsere Küstenfischer wollen keine dauerhaften Ausgleichszahlungen. Sie wollen mit ihrer Arbeit ihren Lebensunterhalt verdienen. Wer Fanggebiete einschränkt und anschließend erklärt, die Küstenfischerei werde dadurch gestärkt, überzeugt die Betroffenen damit nicht. Finanzielle Hilfen können Belastungen abfedern. Sie ersetzen aber keine ausreichenden Fanggebiete und keine langfristige Zukunftsperspektive.”
Für Jensen ist mit dem Einstieg in das Gesetzgebungsverfahren der Prozess deshalb keineswegs abgeschlossen. Sie wird den weiteren Verlauf eng begleiten und darauf achten, dass die offenen Fragen der Küstenfischerei im parlamentarischen Verfahren beantwortet werden.
„Mit dem Fischereidialog endet unsere Arbeit nicht. Jetzt beginnt die parlamentarische Beratung. Die Landesregierung wird sich daran messen lassen müssen, ob sie die berechtigten Anliegen der Küstenfischerei im weiteren Verfahren tatsächlich berücksichtigt. Die Küstenfischer können sich darauf verlassen, dass ich mich auch weiterhin mit Nachdruck für ihre Interessen einsetzen werde.”
Pressekontakt:
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Jever, den 22.07.2026