Der Netzentwicklungsplan wird konkret, Trassenverläufe stehen im Ausschuss zur Diskussion, zuletzt auch im Bauausschuss des Kreistages, wo die konkreten Auswirkungen für unsere Region beraten wurden, und damit rückt eine zentrale Frage in den Mittelpunkt:
Wie werden die betroffenen Kommunen fair beteiligt?
Mit dem Beschluss des CDU-Bundesparteitags zur Stärkung der kommunalen Beteiligung bei Infrastrukturprojekten ist das Thema verbindlich auf die bundes-politische Agenda gesetzt worden. Der Antrag formuliert den Auftrag, beste-hende Beteiligungsregelungen systematisch zu überprüfen und weiterzuentwi-ckeln. Dabei geht es um eine rechtssichere Lösung, die Investitions- und Pla-nungssicherheit gewährleistet und zugleich die besonderen Belastungen von Trassen- und Anlandungskommunen angemessen berücksichtigt. Ziel ist eine sachgerechte Ausgestaltung der bestehenden Rahmenbedingungen.
„Wir haben das Thema frühzeitig aufgegriffen u...
Jever
Katharina Jensen (MdL) zur geplanten Abschaffung des schriftlichen Dividierens in der Grundschule: „Aus meiner Sicht sollte das schriftliche Dividieren als ein Weg zur Lösung in den Grundschulen unbedingt erhalten bleiben. Da es sich hierbei, und da zitiere ich die Landesregierung aus einer Antwort auf meine zu diesem Thema gestellte Kleine Anfrage, um das komplexeste aller schriftlichen Rechenverfahren handelt. Es erfordert das sichere Zusammenspiel mehrerer Teilschritte – Teilen, Multiplizieren und Subtrahieren. Das sollten wir unseren Kindern auch weiterhin bereits an den Grund-schulen zutrauen. Zumal diese Rechenart in der 5. Klasse ohnehin angewendet werden muss.
Wird sie nun künftig an den Grundschulen nicht mehr gelehrt, befürchte ich, dass zentrale Problemlösungskompetenzen zuvor weniger geübt werden. Dann entscheidet wieder das Elternhaus, wer mit dieser komplexen Rechenart zurechtkommt und wer sich dann in der we...
Wilhelmshaven/Jever
Die Insolvenz der Vynova Wilhelmshaven GmbH ist kein überraschendes Einzelereignis. Sie ist das Ergebnis von Rahmenbedingungen, die energieintensive Industriestandorte seit längerem massiv unter Druck setzen. Seit längerem weisen Beschäftigte, Betriebsräte und Unternehmen auf wachsende Belastungen hin. Mit dem Insolvenzantrag werden die Folgen nun konkret. „Vynova ist das erste Unternehmen, das diese Entwicklung mit voller Wucht trifft. Es wäre naiv zu glauben, dass es das letzte bleibt“, erklärt Katharina Jensen MdL.
Bereits 2023 hatten Beschäftigte am Standort öffentlich vor zu hohen Energiepreisen und zu-nehmenden Wettbewerbsnachteilen gewarnt. Im November 2023 haben Mitarbeiter, Betriebsrat und Geschäftsleitung in Wilhelmshaven gemeinsam für einen Brückenstrompreis und klare politische Signale demonstriert. Katharina Jensen MdL war bei dieser Kundgebung vor Ort und hat bereits damals eine schnelle Reakti...
Sande/Wangerooge/Jever
Die CDU-Landtagsabgeordnete Katharina Jensen MdL setzt sich weiter für eine verlässliche Verkehrsinfrastruktur im Nordwesten ein. Nach der angekündigten Einstellung der Tidebus-Verbindung zwischen Harlesiel und Sande Mitte Dezember ruft sie dazu auf, den Blick nach vorn zu richten und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln.
„Die Nachfrage nach dem Tidebus war zuletzt gering, und die Entscheidung der Bahn ist im Groben nachvollziehbar“, so Jensen. „Trotzdem bleibt die Anbindung an das Festland ein zentrales Thema, für die Insulanerinnen und Insulaner ebenso wie für den Tourismusstandort Wangerooge. Wichtig ist jetzt, dass die Übergänge zwischen Fähre, Bus und Bahn gut organisiert werden.“
Im Rahmen der Sprechstunde der Parlamentariergruppe Bahn in Hannover hat Jensen das Thema eingebracht und eine Nachfrage an den DB-Vertreter Cay Lienau gerichtet. Nach Darstellung der Deutschen Ba...
Wilhelmshaven/Friesland
Die CDU-Landtagsabgeordnete Katharina Jensen schlägt Alarm: Mit dem neuen Bahn-fahrplan ab dem 14. Dezember drohen Friesland, Wilhelmshaven und die ostfriesi-schen Inseln weiter den Anschluss an den Fernverkehr zu verlieren.
„Während Oldenburg zusätzliche ICE-Verbindungen bekommt, schaut unsere Region in die Röhre. Das ist ein Schlag ins Gesicht für Küstenorte, Häfen und den Tourismus an der Nordsee“, so Jensen. Besonders kritisch sei die Streichung des samstäglichen ICE Stuttgart–Norddeich-Mole sowie die Ausdünnung des IC-Takts nach Norddeich. Damit trifft man nicht nur Pendlerinnen und Pendler, sondern auch die Gäste, die für den Tourismus in unserer Region überlebenswichtig sind. Familien mit Gepäck brauchen di-rekte, zuverlässige Verbindungen und keine endlosen Umwege und Umstiege.
Jensen verweist auf die strukturellen Probleme im Schienenknoten Sande: „Es hilft un-serer Reg...
Brüssel/Hannover/Jever
Niedersachsen hat sich durchgesetzt: Im aktuellen Habitatbericht an die EU-Kommission wird der günstige Erhaltungszustand des Wolfs für die atlantische Region – also auch für weite Teile des Nordwestens – offiziell festgestellt. Für Katharina Jensen MdL ist das nicht nur ein fachlich richtiger Schritt, sondern ein persönlicher politischer Erfolg: „Ich habe jahrelang dafür gekämpft, dass die Realität bei uns im Land endlich anerkannt wird, mit vielen Gesprächen, Debatten und natürlich auch gelegentlichen Rückschlägen. Aber jetzt ist es geschafft. Diese Entscheidung ist das Ergebnis harter politischer Arbeit und ein starkes Zeichen für unsere Region.“
Jensen hatte sich in Niedersachsen immer wieder dafür eingesetzt, den Wolf differenziert nach Belastung und Vorko...
Wilhelmshaven/Berlin
Die CDU-Landtagsabgeordnete Katharina Jensen begrüßt das neue Bundesprogramm „Klimafreundliche Schifffahrt und Häfen“, fordert jedoch deutlich mehr Verlässlichkeit von der Bundesregierung: „Unsere Seehäfen tragen nicht nur den Außenhandel, sondern auch unsere Wehrfähigkeit. Wer es mit Sicherheit, Bündnistreue und wirtschaftlicher Stabilität ernst meint, darf sich beim Hafenlastenausgleich nicht länger wegducken“, erklärt die Abgeordnete aus Friesland.
Mit 400 Millionen Euro bis 2029 setze der Bund zwar ein wichtiges Signal – dieses könne den gewaltigen Investitionsstau aber keineswegs auflösen. Deshalb mahnt die CDU-Politikerin einen fairen und dauerhaft erhöhten Hafenlastenausgleich an. Derzeit liege dieser bei nur 38 Millionen Euro jährlich, ein Bruchteil dessen, was nötig sei, um Kaianlagen, Bahnanbindungen und Sicherheitsinfrastruktur zu modernisieren. „Wilhelmshaven zeigt: Un...
Jever/Hannover
Hannover. „Wenn wir über Moorschutz sprechen, dann sprechen wir nicht nur über CO₂-Bilanzen, Klimaziele und Förderprogramme – wir sprechen über Lebensrealitäten.“ Mit diesem Appell hat sich die CDU-Landtagsabgeordnete Katharina Jensen im Nieder-sächsischen Landtag deutlich zur aktuellen Debatte über Moorbodenschutz und Wiedervernässung geäußert. Besonders in Regionen wie der Wesermarsch, Friesland oder dem Emsland, wo der Moorkörper direkt unter den landwirtschaftlich genutzten Flächen liegt, herrsche große Unsicherheit. Die Menschen vor Ort seien mit Flächendruck, unklaren Vorgaben und wirtschaftlichen Risiken konfrontiert – oft ohne konkrete Informationen oder verlässliche Planungen.
Jensen warnt davor, dass ohne transparente Kommunikation und Beteiligung das Vertrauen in die Politik weiter schwindet. Maßnahmen zum Moorschutz könnten laut Berechnungen des Grünlandzentrums in der niedersächsischen...
Jever/Hannover
„Ein pauschales Verbot von Glyphosat klingt nach Fortschritt – ist aber oft ein Rückschritt. Für den Boden, für das Klima und für die Landwirtschaft insgesamt“, erklärt die CDU-Landtagsabgeordnete Katharina Jensen. In ihrer Rede im Niedersächsischen Landtag plädierte sie für einen sachlichen und faktenbasierten Umgang mit dem Einsatz von Glyphosat im integrierten Pflanzenbau.
Jensen betonte, dass Glyphosat kein bequemes Mittel sei, sondern ein wichtiges Werkzeug, das vielen Landwirtinnen und Landwirten eine ressourcenschonende, wirtschaftliche und zugleich umweltverträgliche Bewirtschaftung ermögliche. „Dort, wo Glyphosat nicht nötig ist, wird es nicht eingesetzt – das ist integrierter Pflanzenbau in der Praxis“, so die CDU-Politikerin. Besonders für den Erhalt bodenschonender Anbaume-thoden sei der gezielte Einsatz von Glyphosat oft unverzichtbar. Ein Verbot ohne prak-tikable und wirtschaftlich tragfä...
Niedersächsischer Landtag
Katharina Jensen MdL
Sande/Jever/Hannover– Der Bahnhof Sande bleibt ein Nadelöhr im Bahnverkehr des Nordwestens. Die CDU-Landtagsabgeordnete Katharina Jensen fordert deshalb Klarheit und Tempo beim Wiederaufbau des Mittelbahnsteigs: „Der Bedarf ist seit Jahren bekannt. Der Bahnverkehr kann in Sande nur zuverlässig funktionieren, wenn auch die Infrastruktur Schritt hält.“
Schon im Zuge des zweigleisigen Ausbaus der Strecke Oldenburg–Wilhelmshaven wurde der Mittelbahnsteig zurückgebaut, allerdings unter der Maßgabe, dass die Fläche baulich freigehal-ten wird, um ihn bei Bedarf wieder errichten zu können. Genau dieser Bedarf ist laut Jensen nicht nur gegeben, sondern längst überfällig. Die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) hat zuletzt im März gegenüber der Deutschen Bahn deutlich gemacht, dass eine Angebotsausweitung auf der Linie RS3 zwischen Bremen und Wilhelmshaven ohne...
Wilhelmshaven/Hannover. „Die Herausforderungen vor der die Küstenfischerei steht sind im-mens. Besonders die schwindenden Fangründe setzen der Küstenfischerei zu, begründet durch den Ausbau der Offshoreenergie, der Verlegung von Kabeltrassen, Zunahme an Naturschutz-gebieten, aber auch Gebiete, die aus Sicherheitsgründen der nationalen oder Bündnisverteidi-gung nicht befischt werden dürfen“, erläutert die fischereipolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Katharina Jensen nach dem heutigen Fischereidialog.
Hinzu kämen rückläufige Fangmengen. Besonders hart treffe es derzeit die Krabbenfischerei. Seit 2016 seien die Fangmengen rückläufig, derzeit fingen unsere Krabbenfischer kaum etwas. Die Zukunftskommission Fischerei empfehle aus genannten Gründen 30% weniger Kutter ent-lang der niedersächsischen Küste.
Ein Zustand und eine Forderung, die Jensen sehr beunruhige: „Das ist ein harter Schlag für un-sere aktiven...
Jever
Der Landkreis Friesland lebt von seinen Dörfern und ihren oft lebendigen und vielfältigen Dorfgemeinschaften. Noch vor ein bis zwei Generationen war der Tante-Emma-Laden im Ort zentraler Treffpunkt für die Bevölkerung.
Mit zunehmender Mobilität und oft einer schwierigen Suche nach Nachfolgern sind diese kleinen Läden aus den Dörfern nach und nach verschwunden. Mancherorts werden sie nun durch liebevoll geführte Hofläden ersetzt. Dort, wo dies aber nicht gelingt, können digitale Kleinstsupermärkte eine Alternative sein, die Nahversorgungslücke zu schließen und den Treffpunkt wieder zu beleben.
In vielen Orten in Niedersachsen stehen sie bereits, allerdings gibt es in Niedersachsen bisher keine spezifischen Regelungen zu den so genannten Smart Stores. Die CDU-Landtagsfraktion bringt daher einen Gesetzentwurf zur Änderung des Niedersächsischen Ladenöffnungs- und Verkaufszeitengesetzes ein. Vollautomatisierte, per...
Jever
Zur geplanten Ausweisung fischereifreier Gebiete des niedersächsischen Küstenmeeres, zu denen die niedersächsische Landesregierung derzeit ein Flächenkonzept erarbeitet, erklärt Katharina Jensen MdL, fischereipolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag:
„Naturschutz im Wattenmeer ist wichtig und richtig. Aber der Zeitpunkt und die Grundlage der aktuellen Planungen sind hochproblematisch. Künftig sollen zehn Prozent des Wattenmeers streng geschützt werden. Das bedeutet noch weniger Fläche für unsere Küstenfischer. Da die Flächenkonkurrenz vor unserer Küste bereits heute sehr groß ist, ist das inzwischen eine Existenzfrage.“
Zwar setzen das Umwelt- und das Agrarministerium in Hannover damit Vorgaben aus der EU-Biodiversitätsstrategie um, die vorsehen, dass bis 2030 mindestens 30 Prozent der Meeresflächen geschützt und davon mindestens zehn Prozent streng geschützt werden müssen –...
Jever/Hannover
Das Europäische Parlament hat heute mit breiter Mehrheit entschieden, den Schutzstatus des Wolfs auf EU-Ebene von “streng geschützt” auf “geschützt” herabzusetzen.
Dazu erklärt die CDU-Landtagsabgeordnete Katharina Jensen: “Die heutige Entscheidung des EU-Parlaments ist ein wichtiges Signal für viele Menschen im ländlichen Raum. Die Herabstufung des Schutzstatus eröffnet die Möglichkeit, beim Umgang mit dem Wolf künftig praktikablere Lösungen zu finden – insbesondere dort, wo es um den Schutz von Weidetieren geht.”
CDU-Bundestagsabgeordnete Anne Janssen stellt heraus, dass lange Diskussionen nun zu einem guten Schritt in Europa geführt haben. “Es ist gut für die Menschen in unserer Region, die sich in großer Zahl für die Herabstufung des Wolfs eingesetzt haben”, so Jansse...
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