Ihre CDU-Landtagsabgeordnete für Friesland und Jade

Den Kindern eine Stimme geben!

Katharina Jensen sieht den Bedarf an eigenem Ministerium für Kinder, Jugend und Bildung


„Bitte gebe der frühkindlichen Bildung eine weitere Stimme, Katharina!“, so leitete Mareike Wulf , Bundestagsabgeordnete und Landesvorsitzende der Frauen Union Niedersachsen ihre Vorstellung im Kindergarten Kiebitznest ein.
Der Besuch des Kindergartens in Horumersiel war für die CDU-Landtagskandidatin Katharina Jensen, die neben Mareike Wulf auch von der stellvertretenden Bürgermeisterin des Wangerlands, Alice Brandenburg-Bienek, begleitet wurde, ein besonders schöner Termin, haben ihre drei Kinder genau diesen Kindergarten besucht. Die Arbeit im Kindergarten, sowie das Team rund um die Leiterin Annika Meents, haben mich 10 Jahre begleitet. Das sich der Beruf im Laufe der Jahre verändert hat, bestätigte Kindergärtnerin Claudia Daßdorf-Dohle, die hauptsächlich mit der Betreuung der Vorschüler betraut ist. Das freie Spielen und die Kreativität haben mit der Zeit gelitten, genau dies versucht der Kindergarten für einen guten Start in das Schulleben zu fördern.
„Die Kindertagesstätten sind nicht nur Betreuungsstätten, sondern auch Bildungseinrichtungen. Sie sind Ort des sozialen Miteinanders, die frühkindliche Bildung findet hier statt, die Sprachfähigkeit der Kinder spielt dabei eine zentrale Rolle. Um diesen Anforderungen an die Kindertagesstätten und letztlich auch den Schulen und Kindern gerecht zu werden, ist es notwendig ein eigenständiges Ministerium für Kinder, Jugend und Bildung zu gründen“, fasst Jensen zusammen.
„Wichtig ist dabei, dass auch die Jugendhilfebehörden in das Ministerium integriert werden“, ergänzt Katharina Jensen.
Annika Meents und Claudia Daßdorf-Dohle bestätigen, dass der Kinderschutz mehr Beachtung finden muss und Alice Brandenburg-Bienek ergänzt, dass ebenfalls das Strafrecht angepasst werden muss.
Mareike Wulf war bis zur Bundestagswahl bildungspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion und an der Einführung des neuen Kita-Gesetzes im August 2021 beteiligt. Das niedersächsische Kita-Gesetz war sehr veraltet und musste laut Wulf dringend reformiert werden. Dies war für Niedersachsen auch Grundvoraussetzung um Gelder aus dem Gute-Kita-Gesetzes des Bundes zu bekommen. Herausforderung für die Kommunen ist die Einführung der dritten Kraft in die Gruppen. „Um diese Kräfte zu gewinnen, müssen wir auch dringend die Ausbildung zum Sozialassistenten und zur Sozialssistentin attraktiveren“. Ein kleiner Schritt in diese Richtung, wird ab dem nächsten Ausbildungsjahr gemacht, so Katharina Jensen, denn ab dem 1.8.2023 zahlt das Land zweckgebunden den Kommunen 20.000 € wenn ein angehender Sozialassistent oder eine angehende Sozialassistentin einen Vertrag mit einer kommunalen Kita eingeht und im Rahmen der dualen Ausbildung eine halbe Stelle antritt. „Dies ist auch ein Zeichen von Wertschätzung gegenüber dem Berufsbild des Sozialassistenten. Das Land muss sich an den Kosten mit beteiligen, wenn es mehr möchte, als die meisten Kommunen leisten können“, so Katharina Jensen.
Besonders zu beklagen ist, aus Sicht aller Anwesenden, dass die Bundesregierung das Bundesprogramm “Sprach-Kitas“ stoppen möchte. „Sprache ist der Schlüssel für gesellschaftliche Teilhabe und beruflichen Erfolg, daher verurteile ich diese Entscheidung zu Lasten der Jüngsten aufs Schärfste“, sagt Katharina Jensen deutlich. Auch der Kindergarten Kiebitznest wäre davon betroffen, erhält er doch drei Sprachförderstunden wöchentlich durch eine Sprachförderkraft.